Berechnung der Mindestsicherung


Die Mindestsicherung ist kein fixer Betrag wie zum Beispiel die Familienbeihilfe.

Mindestsicherung soll garantieren, dass Ihnen ein bestimmter Betrag (=Mindestsatz) monatlich für Ihren Lebensunterhalt bleibt.

Welcher Mindestsatz gilt für mich?

Einnahmen

Vorherige Haft Einnahmen, die für die Berechnung der Mindestsicherung zählen:

– Lohn/Gehalt (mal 14 geteilt durch 12)
– Pension (mal 14 geteilt durch 12)
– Arbeitslosengeld (Tagsatz mal 30,5)
– Notstandshilfe (Tagsatz mal 30,5)
– Mietzinsbeihilfe
– Wohnbeihilfe
– Unfallrente (mal 14 geteilt durch 12)
– Unterhalt/Alimente
Krankengeld (Tagsatz mal 30,5)

Ersparnisse bis zu € 4.222,30 werden nicht als Einkommen berücksichtigt.

Bei Unterhaltszahlungen, die Ihre Kinder im gemeinsamen Haushalt erhalten, gelten maximal € 209,00 als Einkommen zur Berechnung des Mindestsicherungsanspruchs.

Berechnung
des Einkommens

Vorherige Haft Berechnen Sie Ihr monatliches Einkommen.
Zum Beispiel:

Lohn mal 14 geteilt durch 12 .......... 550 €
Mietzinsbeihilfe ............................. 250 €
Summe ........................................ 800 €

Ausgaben

Vorherige Haft Ausgaben, die für die Berechnung der Mindestsicherung zählen:

– Miete
– Betriebskosten
– Heizkosten
– Unterhaltszahlungen, die exekutiert werden

Ausgaben, die nicht zählen

Vorherige Haft Folgende Ausgaben dürfen
Sie nicht mitrechnen:
– Strom
– Telefon
– Schulden

Alleinerziehende

Vorherige Haft Wenn Sie ein oder mehrere Kinder im Alter bis zu 15 Jahren mindestens halbtägig betreuen und berufstätig sind (Teilzeit), wird bei der Berechnung der Mindestsicherung ein Betrag von € 253,34 nicht als Einkommen berechnet.
€253,34 = Freibetrag
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