Mindestsätze für
Mindestsicherung 2017

Mindestsatz für den Lebensunterhalt

Wenn Ihnen weniger
als der für Sie geltende Mindestsatz zum Leben bleibt, stellen Sie einen Antrag auf Mindestsicherung.

Die Mindestsätze beziehen
sich auf den laufenden Lebensunterhalt
und Bekleidung.


Mindestsätze orientieren sich am Ausgleichszulagensatz
Euro 889,84 brutto

Alleinstehende
€ 633,35
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Alleinerziehende
€ 633,35
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Alleinstehende
mit Anspruch auf erhöhte Familienbeihilfe
€ 633,35
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Alleinstehende
mündige Minderjährige
ohne Bezug der Familienbeihilfe

Mündige Minderjährige sind Jugendliche ab 14 Jahren, die nicht bei ihren Eltern oder in einer Jugendwohlfahrtsmaßnahme leben.
€ 633,35
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Volljährige,
die nicht alleinstehend oder alleinerziehend sind.

Personen, die mit Ehegatten oder Lebensgefährten in Familiengemeinschaft leben.
€ 475,01
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Mündige Minderjährige
mit Bezug der Familienbeihilfe

Mündige Minderjährige sind Jugendliche ab 14 Jahren, die nicht bei ihren Eltern oder in einer Jugendwohlfahrtsmaßnahme leben.
€ 475,01
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Ab der
3. leistungsberechtigten
volljährigen Person
,
wenn diese gegenüber einer anderen im gemeinsamen Haushalt lebenden Person unterhaltsberechtigt ist

Z. B. ein volljähriges Kind, das mit seinen Eltern im gemeinsamen Haushalt lebt.
€ 316,67
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Minderjährige
mit Anspruch auf Familienbeihilfe

Mindestsatz für Kinder und Jugendliche, die im gemeinsamen Haushalt mit ihren Eltern leben.
€ 209,--
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Bei stationärem Aufenthalt

Taschengeld
€ 126,67

Sonderzahlungen

Im März, Juni, September und Dezember haben Sie zusätzlich zu ihrer Mindestsicherung das Recht auf eine Sonderzahlung.

Die Sonderzahlung ist ein fixer Betrag unabhängig von ihrem Mindestsatz.

Sonderzahlung
Voraussetzung ist, dass Sie
vor der Sonderzahlung mindestens 3 Monate durchgehend Mindestsicherung erhalten haben.

€ 76,00

Außer für den Lebensunterhalt können Sie für folgende Ausgaben Mindestsicherung beantragen.
Achtung! Tätigen Sie diese Ausgaben erst nach einer Kostenzusage durch das Amt.

Wohnen

Miete, inklusive Betriebskosten
Beheizung
(wenn diese nicht in den
Betriebskosten enthalten sind)
Wohnungsanmietung
(in der Höhe der ortsüblichen Miete)
wenn Sie keinen Anspruch auf eine Leistung aus der Mindestsicherung haben, müssen zur Vermeidung einer Notlage Anmietungskosten übernommen werden (auch für Vermittlungsprovision und Kaution).
Grundausstattung der Wohnung
(z. B. Bett, Waschmaschine, Hausrat)
Reparaturen
(z. B. der Waschmaschine, des Herdes)
Renovierungen (z. B. Böden)

Größe der Wohnung

Für einen 1-Personen-Haushalt anerkennt das Amt eine Wohnnutzfläche bis höchstens 40 Quadratmeter.
Für einen 2-Personen-Haushalt anerkennt das Amt eine Wohnnutzfläche bis höchstens 60 Quadratmeter.
Für jede weitere Person im gemeinsamen Haushalt erhöht sich die vom Amt anerkannte Wohnnutzfläche um jeweils
10 Quadratmeter.

Beispiel Ehepaar mit Kind

Maximale Wohnnutzfläche: 70 Quadratmeter

Die Wohnnutzfläche darf jedoch insgesamt
110 Quadratmeter nicht übersteigen.

Sonstige Ausgaben

Versicherungsschutz - Bezieher der Mindestsicherung erhalten eine eigene
E-Card
Unterstützung für Schwangere und Wöchnerinnen (z.B. Wochengeld)
Begräbniskosten (einfaches Begräbnis)

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