Mindestsicherung Tirol Adventskalender

10

Mindestsicherung neu – keine Unterstützung für Menschen mit Behinderung!

Behinderte, Alleinstehender Frau in Innsbruck-Land – 55 Jahre alt – Miete Kürzung des Mietzuschusses um 100 %

Einkommen: Pension € 820,– monatlich
Pflegegeld Stufe 4 – € 677,60 monatlich

 

Innsbruck-Land, Wohnung, 77 m²

Miete inkl. BK & HK: € 697,–

Mietzinsbeihilfe: € 225,–

Strom: € 50,–

Handy und Internet: € 86,–

Haushalts und KFZ-Versicherung: € 99,–/monatlich 

 

Mietpreisdeckelung Innsbruck-Land € 394,–

 

Frau M. bewohnt eine Wohnung in einer Gemeinde im Bezirk Innsbruck- Land in Hauptmiete. Die Wohnung  wurde unter anderem mit Mitteln der REHA und  der Mindestsicherung behindertengerecht umgebaut.

Das Pflegegeld  deckt zwar zum größten Teil die Kosten, die aufgrund ihrer Behinderung anfallen, allerdings nicht immer zur Gänze. Bis zum In-Kraft-Treten der neuen Mietpreisregelung erhielt sie eine monatliche

Unter­­stützung von € 76,– für die Miete, und vierteljährlich eine Sonderzahlung von 76,–.

Seit In-Kraft-Tretens des neuen Gesetzes erhält Frau M. nun mehr keine Unterstützung aus der Mindestsicherung.

Folgen des neuen Mindestsicherungsgesetzes

Frau M. verbleiben somit nur mehr € 113,– im Monat zum Leben.  

Das sind € 3,70 pro Tag. Dies entspricht einer Kürzung von 100 % der Unterstützung durch die Mindestsicherung.

Davon muss sie die Kosten für Lebensmittel, Bekleidung, Hygieneartikel, Freizeit u. v. m., wie auch Weihnachtsgeschenke, bestreiten.

Eine Übersiedelung in eine günstigere Wohnung ist für Frau F. aufgrund ihrer Behinderung, der psychischen Belastung die eine Übersiedelung mit sich bringt und ein Wechsel aus der gewohnten Wohnumgebung nicht möglich. Zudem wird kaum eine behindertengerechte, günstigere Wohnung zu finden sein.

Besinnliche Adventszeit wünscht

 

der SPAK

zurück zum Kalender