Mindestsicherung Tirol Adventskalender

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Mindestsicherung neu – ohne Arbeit keine Wohnung – ohne Wohnung keine Arbeit – und keine Perspektive!

Keine Anmietung mehr möglich, da keine Provisionen mehr übernommen werden. 2 Personen bleiben wohnungslos.

Herr L. sucht seit Monaten gemeinsam mit seinem Onkel eine Wohnung, beide sind aufgrund gesundheitlicher Probleme nur eingeschränkt arbeitsfähig.  

Einkommen: Mindestsicherung je € 633,25 monatlich

 

Handy und Internet:  je € 9,90

 

Die Wohnungssuche endet immer wieder mit Absagen, da beide derzeit arbeitslos sind oder Vermieter keine Mindestsicherungsbezieher als Mieter akzeptieren. Nach einer Reihe von Absagen bekommen sie endlich eine fixe Zusage für eine 2 Zimmerwohnung in Innsbruck mit einer monatlichen Mietbelastung inkl. Betriebskosten von € 690,– und somit knapp über der Höchstgrenze (€ 640,–).

Trotz der geringen Einkommens konnten sie einen Betrag von € 200,– ansparen, um damit den Eigenanteil  (€ 150,– für die Kaution und die erste Miete € 50,–) selbst zu finanzieren. Das involvierte Immobilienbüro war bereit ihr Honorar von zwei auf eine Bruttomonatsmiete zu reduzieren. Aber auch diese Kosten (€ 828,–) werden von der Behörde aufgrund der neuen Gesetzeslage nicht übernommen.

Folgen des neuen Mindestsicherungsgesetzes

Da keine Möglichkeit besteht, kurzfristig die Mittel für die Provision  aufbringen können, findet die geplante Anmietung nicht statt. Beide verbleiben in der Wohnungslosigkeit. Dies hat natürlich zur Folge, dass dadurch auch die Arbeitssuche gravierend erschwert wird.  

Besinnliche Adventszeit wünscht

 

der SPAK

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