Mindestsicherung Tirol Adventskalender

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Mindestsicherung neu – sichert gar nichts!

Völliger Entfall der Mindestsicherung für junge Mutter – keinen Lebensunterhalt und keine Wohnkosten!

Frau M., Kinderbetreuungsgeld, € 443,17 monatlich

Baby, 4 Monate, Unterhalt € 300,–

Garçonnière im Bezirk Kufstein

Miete inkl. BK und HK € 335,–

 

Frau M., deutsche Staatsbürgerin, lebt seit 3 Jahren in Tirol. Sie hatte eine Anstellung in einem Supermarkt.

Nach der Geburt ihres Kindes erhält sie Kinderbetreuungsgeld.

Während dieser Zeit kann sie die Arbeitnehmereigenschaft nicht mehr nachweisen. Den Daueraufenthaltsstatus erwirbt sie erst nach fünf Jahren Aufenthalt in Österreich.

Durch die Änderung im persönlichen Anwendungsbereich des Tiroler Mindestsicherungsgesetzes NEU fallen u. a. auch Frauen aus EU-Ländern, die ein Kind bekommen und somit nicht mehr erwerbstätig sein können, nach dem Mutterschutz aus der Mindestsicherung.

Diese Änderung führt dazu, dass keine Leistungen mehr aus der Mindestsicherung zur Aufstockung des Lebensunterhalts und für Wohnkosten  gewährt werden.

Folgen des neuen Mindestsicherungsgesetzes

Diese existenzbedrohende Veränderung ihrer Lebensumstände führt dazu, dass sie die Wohnung nicht mehr bezahlen kann. Da es undenkbar ist, mit einem Säugling wohnungslos zu sein, hat die Kinder- und Jugendhilfe bereits mit ihr Kontakt und denkt an eine Fremdunterbringung des Kindes.

Derzeit noch keine Lösung des Problems in Sicht.

Besinnliche Adventszeit wünscht

 

der SPAK

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