Mindestsicherung Tirol Adventskalender

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Mindestsicherung neu – Krankheit = Armut!

Mittel zur Deckung des Lebensunterhaltes einer Alleinerzieherin mit 2 Kindern in Innsbruck Land um 43,8 % gekürzt

Frau K., Rehabgeld im Zusammenhang mit einem Pensionsantrag, € 904,63

1 Kind, 14 Jahre, Unterhalt € 250,–

1 Kind, 10 Jahre, Unterhalt € 250,–

 

Innsbruck Land, 3-Zimmer- Wohnung, 80 m²

Miete inkl. BK & HK: € 1000,–

Haushaltsversicherung: € 18,–

Strom: € 60,–

Handy: € 10,–

 

Mietpreisdeckelung Bezirk Innsbruck Land, 3 Personen: € 591,–

 

Die Mutter musste aufgrund einer Krebsdiagnose ihren Beruf aufgeben. Da ihre Gesundung nicht absehbar ist, hat sie einen Antrag auf Pension gestellt und erhält Rehabilitationsgeld bis zur Entscheidung der Pensionsversicherungsanstalt.

Somit verbleiben der 3-köpfigen Familie € 774,– im Monat zum Leben zur Verfügung. Das sind € 8,50 pro Kopf und Tag und damit 43,8 % weniger als vor In-Kraft-Treten des neuen Mindestsicherungsgesetzes. Davon müssen die Kosten für Lebensmittel, Bekleidung, Hygieneartikel, Medikamente, Fahrtkosten, Hortbeitrag, Taschengeld, Freizeit u. v. m., wie auch Weihnachtsgeschenke, bestritten werden.

Folgen des neuen Mindestsicherungsgesetzes

Das Leben der Familie ist durch die schwere Erkrankung der Mutter sehr belastet.

Außerdem macht sich die Alleinerzieherin massive Sorgen, wie sie zukünftig die Miete und sonstige notwendige Ausgaben bezahlen soll.

Die Suche nach einer günstigeren Wohnung und  der damit verbundene Aufwand ist aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustandes zurzeit keine Option.

Besinnliche Adventszeit wünscht

 

der SPAK

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